Auditive Wahrnehmungsförderung nach Warnke

Kinder mit Schulproblemen üben meist viel mehr als ihre Mitschüler – ohne dass dies ernsthaft helfen würde. Warum?

Weil häufig – trotz normaler oder sogar überdurchschnittlicher Intelligenz – die erforderlichen Grundfertigkeiten zum sicheren Verarbeiten von Sprache im Gehirn nicht ausreichend ausgebildet sind.

 

Der Brain-Boy® trainiert wirkungsvoll diese Funktionen:

Damit eröffnet sich Ihr Kind schulischen und sprachlichen Erfolg und wird so „Klassenraum-überlebensfähig“. Die besondere Wirksamkeit dieses Trainings beruht auf einem speziellen patentierten Verfahren, durch das das Gehirn spielerisch und intuitiv lernt. Als wichtiger Bestandteil des breiter aufgestellten Warnke®-Verfahrens fördert der Brain-Boy® zielgerichtet Kinder mit Lese- und Rechtschreib-schwierigkeiten. Auch für Kinder mit Rechenschwäche, Aufmerksamkeitsstörungen und anderen Schulproblemen bietet er eine wichtige Fördermöglichkeit.

Brain-Boy bei Lese-Rechtschreibschwäche

Ca. 10-15 % aller Schüler haben ausgeprägte Lernprobleme. Der Großteil von ihnen leidet unter einer Lese-Rechtschreibschwäche. Herkömmliche Förderansätze konnten bislang kaum nennenswerte Wirksamkeitsnachweise erbringen. Anders das Warnke®-Verfahren: Laut einer Studie des Kultusministeriums Thüringen verbesserten leserechtschreibschwache Schüler ihre Fehlerzahl in nur vier Monaten um mehr als 40%. Denn mit dem Brain– Boy® setzt das Warnke®-Verfahren an den Ursachen an. Grundlegende Funktionen zum sicheren Verarbeiten von Sprache im Gehirn werden geschult. Ihr Kind verbessert deshalb durch das spielerische Training mit dem Brain-Boy® innerhalb weniger Wochen seine Lese- und Rechtschreibkompetenz signifikant.

Brain-Boy bei ADHS

Gerade für ADS- bzw. ADHS-Kinder kann die Schulzeit zur Quälerei werden, denn in einer Klasse mit oftmals über 30 Kindern ist es mehr als schwierig, sich auf den Lehrer und auf die Aufgabe zu konzentrieren. Der Brain-Boy® trainiert das Konzentrationsvermögen auf spielerische Weise und schult Funktionen im Gehirn, die das Lernen einfach leichter machen. Das Training verbessert auf spielerische undnachhaltige Weise die zum Lesen, Schreiben und Konzentrieren erforderlichen Grundfertigkeiten.

Folgende Bereiche werden trainiert

Visuelle Ordnungsschwelle

Die Fähigkeit, zwei visuelle Sinnesreize getrennt wahrzunehmen und in eine zeitliche Ordnung, also in eine Reihenfolge zu bringen. Wichtig ist dies für die Zeitauflösung fortlaufender Seheindrücke, zum Beispiel beim Lesen. Ist diese Ordnungsschwelle zu hoch, so ist es schwierig, Buchstaben beim Lesen in der richtigen Reihenfolge abzuspeichern. Beim noch mal Durchlesen eines geschriebenen Textes, fallen Buchstaben- oder Zahlendreher auch weniger leicht auf.

 

Auditive Ordnungsschwelle

Die Fähigkeit, zwei akustische Sinnesreize getrennt wahrzunehmen und in eine zeitliche Ordnung, also eine Reihenfolge zu bringen. Wichtig ist dies für die Zeitauflösung fortlaufender Höreindrücke beim Hören.

 

Richtungshören

Die Fähigkeit, akustische Signale rasch und treffsicher zu lokalisieren. Dies ist wichtig beispielsweise für das stetige Erfassen der Lehrerstimme trotz der störenden Klassengeräusche.

 

Tonhöhenunterscheidung

Die Fähigkeit, zwei in ihrer Tonhöhe/Frequenz abweichende akustische Signale als solche wahrzunehmen und die Position des tieferen Tons bestimmen zu können. Wichtig für das Erkennen von Vokalen und Sprechmelodie. Viele Botschaften gesprochener Sprache sind nur durch Erkennung der richtigen Tonhöhe richtig zu verstehen.

 

Wahl-Reaktionszeit

Die Fähigkeit, aus je einem links und rechts dargebotenen unterschiedlichen Ton den jeweils tieferen zu bestimmen und ganz rasch dazu die entsprechende Taste zu betätigen. Wichtig für die rasche Entscheidung zwischen Hör-Alternativen.

 

Mustererkennung (Frequenz und Zeit-Muster-Test)

Die Fähigkeit, den abweichenden aus einer Folge von mindestens drei Tönen heraushören und lokalisieren zu können. Wichtig für das differenzierte Erfassen strukturierter Höreindrücke wie z. B. Sprache.

Diese Low-Level-Funktionen sind nach den Forschungen von Galaburda bei Legasthenikern meist beeinträchtigt. Er stellte fest, dass die Neuronen in den entsprechenden Sprachzentren im Gehirn, insbesondere für die Hör- und Sehverarbeitung, zu klein geraten sind – im Vergleich zu gesunden Menschen. Reize können so langsamer

verarbeitet werden.

Kostenübernahme

Ergotherapie als Einzel-  oder Gruppenbehandlung basiert auf medizinischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen. Sie ist ein ärztlich zu verordnendes Heilmittel.