Wie kommt es zu ADHS?

ADHS ist eine neurobiologische Störung, die mit einer Veränderung der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin einhergeht. Mit wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass bei ADHS in den vorderen Hirnabschnitten weniger Blutzucker verbraucht und auch das Gehirn weniger durchblutet wird und somit ein schnellerer Abbau von Dopamin im Gehirn erfolgt. Ebenso konnte durch Untersuchungen die Erblichkeit von ADHS eindeutig belegt werden. Umwelteinflüsse tragen dazu bei, wie stark bei einem Kind die Symptome ausgeprägt sind. Dabei spielen die verschiedenen Lebensbereiche des Kindes eine wichtige Rolle; vor allem Familie, Schule/ Kindergarten, Freunde, Vereine ….. Eltern haben die Möglichkeit, das Verhalten des Kindes und die Symptome von ADHS durch ihre Erziehung zu beeinflussen.